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Obstkulturen
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| Befruchtung
der Obstbäume |
Für die Befruchtung der Obstbäume sind die Bienen
und andere Insekten sehr wichtig. Für eine gegenseitige
Befruchtung müssen aber auch die richtigen Sorten beieinander
stehen. Die Befruchtungsverhältnisse sind in den Fachbüchern
über den Obstbau genau beschrieben. |
| Standort |
Der Ort, an welchem ein Obstbaum gepflanzt wird, bestimmt den
Ertrag weitgehend. Schattige Orte, vor allem Nordlagen, sind
für Obstbäume ungeeignet. |
| Boden |
Dass
der Boden die wichtigste Voraussetzung für das Gedeihen
eines Baumes ist, wird leider nicht immer zu Herzen genommen.
Wenn dann Misserfolge eintreten, wird der Fehler gerne beim
gepflanzten Baum gesucht.
Den Obstbäumen sagen vor allem tiefgründige, mittelschwere,
humose Böden zu. Trifft dies nicht von Natur aus zu, muss
der Boden mit Wiesenerde oder Kompost bereichert werden Schädlich
für alle Pflanzen sind Böden mit Staunasse, da die
Wurzeln zu wenig Luft zum Atmen erhalten. |
| Pflanzung |
Der Obstbaum soll in der gleichen Höhe gepflanzt werden,
wie er in der Baumschule gewachsen ist. Die Veredlungsstelle
sollte etwa 10 cm über der Bodenoberfläche sein. In
die offene Pflanzgrube wird ein passender Pfahl eingeschlagen
und der Baum auf dessen Nordseite platziert. Nach der Pflanzung
gut einwässern und anbinden. |
Pflanzschnitt
( immer im Frühjahr) |
Der
Pflanzschnitt richtet sich nach der gewünschten Baumform. |
| Rundkrone |
Mitteltrieb
und 3-4 Leitäste formiert im 45° Winkel. Den schwächsten
Leitast um ca. die Hälfe, die restlichen auf die gleiche
Höhe auf ein ausstehendes Auge anschneiden. Der Mitteltrieb
wird etwas höher auf ein Auge über der vorjährigen
Schnittstelle angeschnitten. |
| Spindelbusch
oder Pyramide |
Diese
Form eignet sich für Äpfel, Birnen und Quitten.
Niederstamm: Bei dieser Form wird nur der Mitteltrieb um ca.
1/3 zurückgeschnitten, die restlichen Triebe werden mit
Schnur waagrecht geheftet und entspitzt. |
| Spalierbäume |
Bei
allen Obstarten wird auf ca. die Hälfte der Trieblänge
zurückgeschnitten. |
| Pfirsiche,
Nektarinen, Aprikosen |
Beim
Spalier wählt man am besten das freie Fächerspalier.
Dabei können bei Bedarf wieder junge Triebe in die Lücken
gebunden werden. Freistehende Pyramiden werden am besten als
Rundkrone gezogen.
Der Schnitt erfolgt immer im Frühjahr. Abgetragenes Holz
wird zurückgeschnitten. Im Weiteren wird ca. 1/3 der jungen
Triebe auf zwei Augen eingekürzt,
1/3 wird ganz herausgeschnitten und 1/3 zur Fruchtproduktion
um 1/3 zurückgeschnitten. |
| Düngung |
Im
Frühjahr 60-80 g Obstbaumdünger pro Quadratmeter ausbringen.
Der Kronendurchmesser gilt als Fläche, die zu düngen
ist. |
| Pflanzenschutz
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Mit
dem Anbau robuster Sorten und einem lockeren Kronenaufbau kann
ein grosser Teil des Pflanzenschutzes einspart werden. Allgemeiner
Pflanzenschutz nach Spritzplan, bei tierischen Schädlingen
nach Beobachtung (Läuse). |
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